Beiträge vom März, 2009

Vergnügen in der DDR auf Radio Eins

Freitag, 27. März 2009 22:06

Ulrike Häußer hat in der Schönen Woche auf Radio Eins über unseren Titel Vergnügen in der DDR gesprochen. Hier kann das Gespräch noch einmal angehört werden:

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Eindrücke von unserem Stand auf der Buchmesse in Leipzig

Dienstag, 17. März 2009 22:26

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Vergnügen in der DDR in der Leipziger Volkszeitung

Dienstag, 17. März 2009 14:33

In den Bücherwelten, der Beilage zur Buchmesse der Leipziger Volkszeitung vom 10. März 2009, ist unser Titel “Vergnügen in der DDR” in der besprochen worden. Martin Wachtelborn schreibt:

|| Der Band vermittelt tiefe Einblicke in die frühere Kultur. Meist in sachlich wissenschaftlicher Form, teils als Essay, nie aber mit Damals-in-der-DDR-Attitüde oder Weißt-Du-noch-so-war’s-Anstrich. ||

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Ungleichzeitigkeiten der Moderne im Tagesspiegel

Dienstag, 10. März 2009 21:31

Ungleichzeitigkeiten der ModerneWas vom Leben übrig bleibt

Zwei Fotos aus den 1930ern: Hier stellen sich verhärmte peruanische Arbeiter zum Familienfoto auf, dort blicken zwei junge Großgrundbesitzer stolz, eine Spur arrogant sogar in die Kamera. Das Objektiv des Peruaners Baldomero Alejos (1902–1976) dokumentierte Ungleichzeitigkeiten der Moderne. Die Schau des Museums Europäischer Kulturen und des Ethnologischen Museums öffnet mit etwa 60 Fotos das Archiv dieses Chronisten peruanischen Lebens vor dem Bürgerkrieg zwischen 1980 und 2000, der fast 70 000 Menschen das Leben kostete. Auf Alejos’ Bildern deuten sich die Umbrüche an. [...]

Die Schwarz-Weiß-Abzüge entstanden vor allem in Ayacucho, wo Alejo 1924 ein Fotoatelier eröffnete und fast 50 Jahre kleinstädtischen Lebens ablichtete, selten die Politik, oft aber das Politische im Privaten: Familien, Feste, Kirchengänge oder sportliche Ereignisse sind Sujets der Bilder. So präsentiert sich eine Juniorinnen-Volleyballmannschaft auf einer (leider undatierten) Fotografie. [...] Erschütternd das Bild eines Elternpaars, das sich mit dem festlich geschmückten Leichnam seines Kleinkindes fotografieren lässt. Babyfotos waren noch unüblich, daher wurden solche Post-mortem-Bilder oft als einzige Erinnerung an das Kind angefertigt. Ein Ausstellungsexkurs verknüpft die Atelierpraxis Südamerikas mit der europäischen Fototradition in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Jens Hinrichsen | Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 11.12.2008

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