Buchvorstellung »Museum X« in Wien

Montag, 19. März 2012 11:39

Die HerausgeberInnen von »Museum X. Zur Neuvermessung eines mehrdimensionalen Raumes« laden am 30. März um 19:00 Uhr ins Depot in Wien zu einem Rundgang durch ihr Buch ein. Die Beiträge des Bandes bewegen sich auf ungewohnten Routen durch ein fiktives Museum – vom Garten ins Café, durchs Schaudepot weiter in die Verwaltung, den Museumsshop und den Ausstellungssaal. Dabei geht es den HerausgeberInnen darum, die räumlichen Dimensionen des Musealen kritisch in den Blick zu nehmen und sie auch im Rahmen dieser Veranstaltung auf ihre bedeutungsgenerierenden Funktionen hin zu befragen. Das Depot in Wien, das sich zu einer international anerkannten Institution und Plattform entwickelt hat, in der Wissenschaft und Kunst in einen Austausch treten, lädt in Kooperation mit schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis zur Podiumsdiskussion ein.

Wann? Freitag, 30. März 2012, 19.00 Uhr

Wo? Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien > Website

Mit: Friedrich von Bose, Kerstin Poehls, Franka Schneider und Annett Schulze, Moderation: Nora Sternfeld

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Die Leipziger Buchmesse: 15.-18. März 2012

Dienstag, 13. März 2012 13:09

Die Buchbranche steht kurz vor ihrem ersten jährlichen Höhepunkt: die Leipziger Buchmesse wird übermorgen eröffnet und bietet vier Tage lang Einblicke in die Welt der Bücher und Neuerscheinungen, sowie Begegnungen mit AutorInnen und Verlagen. Während in den letzten Jahren die Tage direkt davor bei uns im Verlag von Fragen geprägt waren, wie “Kommt die letzte Neuerscheinung noch pünktlich aus der Druckerei?”, “Haben wir alles für die Standdeko?”, “Steht die Lesung und wissen die AutorInnen, wo sie hin müssen?” schauen wir der Messe in diesem Jahr mit einer entspannten Vorfreude entgegen. Denn der Panama Verlag macht in diesem Jahr eine kreative Messe-Pause. Kein Stand, der aufgebaut und betreut sein will, stattdessen: neue Inspirationen sammeln, mit KollegInnen quatschen, ein paar Geschäftstermine wahrnehmen und ansonsten das genießen, was die Messe zu bieten hat  - in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf der Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus und wie immer das tolle Lesefest “Leipzig liest”.

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Foto: (c) Leipziger Messe GmbH / Stefan Hoyer

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»Still geboren« empfohlen von ATEG-BW e.V.

Donnerstag, 16. Februar 2012 17:24

»Still geboren« ist auf der Website des Arbeitskreis trauernde Eltern und Geschwister in Baden-Württemberg vorgestellt worden, ein Zusammenschluss von über 80 unterschiedlichen Gruppen und Vereinen, die verwaiste Eltern und Geschwister beraten und begleiten. Welche Bedeutung dieses ehrenamtliche und professionelle Engagement für Betroffene besitzt, zeigt die Nachfrage nach diesen Beratungsangeboten: In den letzten 10 Jahren sind allein von Gruppen in Baden-Württemberg über 2000 betroffene Familien begleitet worden. Auf seiner Website stellt der Verein auch immer wieder thematisch interessante Bücher vor. Über das Buch von Maureen Grimm und Anja Sommer heißt es dort:

| Das Buch ist in seiner Aufmachung und Gestaltung ansprechend, ja fast angenehm in der Hand. Ein intelligentes unaufdringliches Buch, das sich in Stil und Auseinandersetzung mit dem Tod eines Kindes wohltuend hervorhebt. Empfehlenswert für jede Entbindungsstation, für ihre Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte. Ebenso für Gynäkologen in ambulanten Praxen ein hilfreiches verständnisvolles Buch. Für Betroffene und ihre Angehörigen eine liebevolle Anerkennung einer unbegreiflichen und oft von der Gesellschaft tabuisierten Erfahrung. |

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»Still geboren« auf adeo online besprochen

Mittwoch, 8. Februar 2012 12:22

Das Buch »Still geboren« von Maureen Grimm und Anja Sommer wurde auf adeo online besprochen, ein Portal für die Themen Leben, Sterben und Tod. Die unabhängige Informationsplattform hat sich selbst zum Ziel gesetzt, diese Tabuthemen zu enttabuisieren. So ist es gerade auch dieses Anliegen von »Still geboren«, das in der Buchbesprechung besonders hervorgehoben wird:

| Das Buch möchte genau hier ansetzen und zu einem offeneren Zugang zu dem Thema beitragen, was den Autorinnen und dem Verlag auf eindrucksvolle Weise gelingt. [...] Das Thema ist schwer zu transportieren, den Autorinnen gelingt jedoch eben dies. Es ist der Aufbau, die Konzeption und natürlich auch die Sprache, die dieses Buch zu einer interessanten, aber vor allem sehr bewegenden Lektüre machen. [...] Der Ansatz und die gelungene Umsetzung der Autorinnen macht »Still geboren« zu einem besonders wichtigen Buch.|

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»Still geboren« in Bestattungskultur 12/2011

Donnerstag, 2. Februar 2012 11:36

Der Band »Still geboren« von Maureen Grimm und Anja Sommer war ausführlich Thema in der Dezemberausgabe von Bestattungskultur (Heft 12/2011). Die Besprechung gibt auf einer Doppelseite einen ausgezeichneten Einblick in den Inhalt, das Anliegen und die Besonderheit des Buches. Die Rezensentin Eva Schmidt resümiert:

| Der vorliegende Band ist fast ein kleines Gesamtkunstwerk zu nennen: Mit fotografischen, zeichnerischen und sprachlichen Mitteln widmet er sich einem schwierigen Thema: der Totgeburt und den ganz früh verstorbenen Kindern. Der Textteil ist dialogisch aufgebaut, es kommen betroffene Frauen, Bestatter, Hebammen, Ärzte und Pflegepersonal zu Wort. So erreicht das Buch einen ganz eigenen emotionalen Zugang zu einem traurigen Ereignis, das in unserer Gesellschaft überwiegend im Verborgenen stattfindet. |

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»Vergnügen in der DDR« in Aus Politik und Zeitgeschichte

Mittwoch, 18. Januar 2012 15:08

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Das Parlament – Aus Politik und Zeitgeschichte (Ausgabe 01-03 2012) rückt der Historiker Hanno Hochmuth die Vergnügungskultur in den Blick der Zeitgeschichtsschreibung, die dieses Feld lange Zeit nicht berücksichtigt und Disziplinen wie der Kulturanthropologie, der Medien- und Literatur-Wissenschaft überlassen hatte. Sein Beitrag »Vergnügen in der Zeitgeschichte« argumentiert,

»dass viele Menschen ihre ›Zeitheimat‹ nicht allein an politischen Erfahrungen oder sozialen Errungenschaften festmachen, sondern auch an prägenden Unterhaltungsangeboten, an denen sie zum Teil ihr Leben lang festhalten. Dies gilt in besonderem Maße für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der die moderne Massen- und Vergnügungskultur ihren Durchbruch errang und den Alltag der meisten Menschen nachhaltig prägte. Es ist daher wichtig, dass sich auch die zeithistorische Forschung, nachdem sie sich aus gutem Grund lange vorrangig mit den Schattenseiten der deutschen Geschichte beschäftigt hat, dem Thema Vergnügen zuwendet«.

In seinem Überblick zu wichtigen Beiträgen dieses Perspektivwechsels in der Zeitgeschichtsschreibung fehlt natürlich auch der in unserem Verlag erschienene Band »Vergnügen in der DDR« nicht:

»Vergnügen wird hier weder ausschließlich als Instrument der Manipulation noch allein als Gegenwelt zur Diktatur verstanden, welche die Zwänge und Enge der DDR überlebbar werden ließ; es wird vielmehr als integraler Bestandteil des alltäglichen Lebens begriffen.«

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