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Journalisten in der DDR
Von Michael Meyen und Anke Fiedler
»Kommunisten sind Großideologen. Immer. In einer Kommunistischen
Partei können Sie deshalb alles werden: Theaterintendant,
Zoodirektor, Journalist. Sie sind und bleiben in erster
Linie Ideologe.« (Günter Schabowski)
Wer aber wurde tatsächlich Journalist in der DDR? In 31 Gesprächen
und Lebensgeschichten gibt dieses Buch Antworten
darauf, wie wichtige Protagonisten des DDR-Journalismus ihren
Weg in den Beruf fanden: Heinz Florian Oertel und Hans-Dieter
Schütt, Christoph Funke, Brigitte Zimmermann und Angelika
Unterlauf, Volker Kluge, Klaus Raddatz und viele andere. In den
Interviews wird deutlich, welches Bild sie von ihrer Tätigkeit
und ihren Einflussmöglichkeiten hatten, welche Rahmenbedingungen
und Atmosphären ihren Arbeitsalltag prägten. Diese
persönlichen Einblicke in den sozialistischen Medienapparat
und ihre abschließende Verdichtung zu einer Kollektivbiografie stellen einen wichtigen Beitrag zur bislang ungeschriebenen
Geschichte des DDR-Journalismus dar.
400 S., broschiert, 15 x 23 cm
ISBN 978-3-938714-16-4
24,90 € (D), 25,90 € (A), 36,90 CHF
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