Gala zum »Fußball-Kulturpreis 2011«

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In der letzten Woche fand die Gala der Deutschen Akademie für Fußballkultur zum »Fußball-Kulturpreis 2011« statt. Dabei wurde auch das »Fußballbuch des Jahres« prämiert – ein Wettbewerb, bei dem es unser Titel »Emanzipation und Fußball« auf die Shortlist der 12 besten Fußballbücher der Saison geschafft hat – bei 300 fußballrelevanten Neuerscheinungen eine tolle Leistung. Gratulation daher an die beiden Herausgeber Daniel Küchenmeister und Thomas Schneider sowie alle Autorinnen und Autoren!

Nominiert wurde das Buch von Claus Spahn, Feuilleton-Redakteur von »Die ZEIT«, dessen Rezension auf der Website der Deutschen Akademie für Fußballkultur nachzulesen ist. Darin heißt es:

| Als Triumph der Emanzipation will die Frauenfußball-WM in Deutschland nicht so recht taugen. Das Medieninteresse war zwar riesig, die Fernseheinschaltquoten stiegen auf Rekordniveau und die Weltmeisterinnen bekamen kein Kaffeegeschirr von Villeroy & Boch mehr als Siegprämie überreicht wie die deutschen Fußballfrauen, als sie 1989 die Europameisterschaft gewannen. Aber hat sich bei der WM gesellschaftlich wirklich etwas bewegt? Hinter manch gönnerhaftem Kommentatorenlob verbargen sich immer noch die alten Ressentiments. Und dass Birgit Prinz tatsächlich vor acht Jahren ein ernst gemeintes Angebot gehabt haben soll, in der Männermannschaft des FC Perugia in der ersten italienischen Liga zu kicken, hält man nach wie vor für eine von Machos höhnisch erfundene Anekdote.

Die wahre (!) Birgit-Prinz-Geschichte findet sich in dem Buch »Emanzipation und Fußball«, in einem Aufsatz von Nina Holsten und Simone Wörner über die Geschichte des Frauenfußballs. […] alle Texte bestätigen eindrucksvoll die These, dass die Relevanz des Fußballs noch nie an den Außenlinien des Spielfeldrandes geendet hat. |

> Zur Rezension auf der Website der Deutschen Akademie für Fußballkultur

> Shortlist 2011 für das »Fußballbuch des Jahres«

> zum Titel | Buch kaufen

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