Neuerscheinung: Wie im Westen, nur anders

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Pünktlich zur Buchmesse in Leipzig ist unser Band zu Medien in der DDR erschienen: „Wie im Westen, nur anders“. Der von Stefan Zahlmann herausgegebene Band stellt eine These zur Diskussion, die nicht nur den klassischen Medienbegriff erweitert, sondern zugleich betont, dass der Westen in zahllosen Ausprägungen der DDR-Medienkultur erkennbar gewesen ist.

Deutlich wird dies etwa an den Diskussionen um die Ausstrahlung von „Ein Kessel Buntes“, dem Aufstellen von Spielautomaten, oder dem Drucken von Untergrundliteratur auf West-Kopierern. Der Westen steht dabei nicht nur für das deutsche Gegenüber, sondern vor allem als Chiffre für die kulturelle Moderne seit der Aufklärung.

In „Wie im Westen, nur anders“ versammelt Stefan Zahlmann Beiträge von Günter Agde, Klaus Arnold, Thomas Beutelschmidt, Uwe Breitenborn, Christoph Classen, Ulrike Häußer, Knut Hickethier, Sylvia Klötzer, Michael Meyen, Volker Petzold, Claudia Rusch, Henning Wrage und vielen anderen.

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