Beitrags-Archiv für die Kategory 'Presse'

»Still geboren« in Bestattungskultur 12/2011

Donnerstag, 2. Februar 2012 11:36

Der Band »Still geboren« von Maureen Grimm und Anja Sommer war ausführlich Thema in der Dezemberausgabe von Bestattungskultur (Heft 12/2011). Die Besprechung gibt auf einer Doppelseite einen ausgezeichneten Einblick in den Inhalt, das Anliegen und die Besonderheit des Buches. Die Rezensentin Eva Schmidt resümiert:

| Der vorliegende Band ist fast ein kleines Gesamtkunstwerk zu nennen: Mit fotografischen, zeichnerischen und sprachlichen Mitteln widmet er sich einem schwierigen Thema: der Totgeburt und den ganz früh verstorbenen Kindern. Der Textteil ist dialogisch aufgebaut, es kommen betroffene Frauen, Bestatter, Hebammen, Ärzte und Pflegepersonal zu Wort. So erreicht das Buch einen ganz eigenen emotionalen Zugang zu einem traurigen Ereignis, das in unserer Gesellschaft überwiegend im Verborgenen stattfindet. |

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»Vergnügen in der DDR« in Aus Politik und Zeitgeschichte

Mittwoch, 18. Januar 2012 15:08

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Das Parlament – Aus Politik und Zeitgeschichte (Ausgabe 01-03 2012) rückt der Historiker Hanno Hochmuth die Vergnügungskultur in den Blick der Zeitgeschichtsschreibung, die dieses Feld lange Zeit nicht berücksichtigt und Disziplinen wie der Kulturanthropologie, der Medien- und Literatur-Wissenschaft überlassen hatte. Sein Beitrag »Vergnügen in der Zeitgeschichte« argumentiert,

»dass viele Menschen ihre ›Zeitheimat‹ nicht allein an politischen Erfahrungen oder sozialen Errungenschaften festmachen, sondern auch an prägenden Unterhaltungsangeboten, an denen sie zum Teil ihr Leben lang festhalten. Dies gilt in besonderem Maße für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der die moderne Massen- und Vergnügungskultur ihren Durchbruch errang und den Alltag der meisten Menschen nachhaltig prägte. Es ist daher wichtig, dass sich auch die zeithistorische Forschung, nachdem sie sich aus gutem Grund lange vorrangig mit den Schattenseiten der deutschen Geschichte beschäftigt hat, dem Thema Vergnügen zuwendet«.

In seinem Überblick zu wichtigen Beiträgen dieses Perspektivwechsels in der Zeitgeschichtsschreibung fehlt natürlich auch der in unserem Verlag erschienene Band »Vergnügen in der DDR« nicht:

»Vergnügen wird hier weder ausschließlich als Instrument der Manipulation noch allein als Gegenwelt zur Diktatur verstanden, welche die Zwänge und Enge der DDR überlebbar werden ließ; es wird vielmehr als integraler Bestandteil des alltäglichen Lebens begriffen.«

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»Still geboren« in Psychologie Heute

Donnerstag, 12. Januar 2012 16:24

Das von Maureen Grimm und Anja Sommer geschriebene Buch »Still geboren« ist in der aktuellen Ausgabe von Psychologie Heute (Heft 1/2012) besprochen worden. Es beschäftigt sich mit der in starkem Maße tabuisierten Erfahrung eines Kindstods während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder in den ersten Lebenswochen. Dabei widmen sich die Autorinnen insbesondere Ritualen des Abschiednehmens, die den Umgang mit solch existentiellen Situationen für alle Beteiligten erleichtern können. Der Text wird ergänzt von zwei Bildstrecken mit künstlerischen Arbeiten von Anja Sommer, die in der Rezension besonders hervorgehoben werden:

| Die Aquarelle von Anja Sommer regen zu einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Thema an. Ihr Ziel, zu einem offeneren Umgang mit dem Thema früher Kindstod beizutragen, haben die beiden Autorinnen mit diesem einfühlsamen Band erreicht. |

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»Modell Autodidakt« rezensiert vom Digitalen Flaneur

Freitag, 11. November 2011 14:22

Der von Krystian Woznicki und Magdalena Taube in unserem Verlag herausgegebene Band »Modell Autodidakt« ist im Blog Der digitale Flaneur besprochen worden. Ein lesenswerter Beitrag, der selbst einen interessanten Blick auf die aktuelle Bildungsdebatte wirft. Über die Diskussionsanregungen aus  »Modell Autodidakt« heißt es:

| Die 21 hochkarätigen Autoren stellen in kurzen, sehr gut lesbaren Texten hellsichtig & gewitzt ihre persönlichen Bildungsbiografien und -ansichten dar. [...] Bildungsorganisation, Widerständigkeit, Selbstermächtigung - alles sehr grosse (und hier hervorragend aufbereitete) Themen, die ich euch sehr ans Herz legen möchte und 12 Euro für 21 nachhaltige Denkanstösse erachte ich als prima Investition. |

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Gala zum »Fußball-Kulturpreis 2011«

Donnerstag, 3. November 2011 12:06

In der letzten Woche fand die Gala der Deutschen Akademie für Fußballkultur zum »Fußball-Kulturpreis 2011« statt. Dabei wurde auch das »Fußballbuch des Jahres« prämiert - ein Wettbewerb, bei dem es unser Titel »Emanzipation und Fußball« auf die Shortlist der 12 besten Fußballbücher der Saison geschafft hat - bei 300 fußballrelevanten Neuerscheinungen eine tolle Leistung. Gratulation daher an die beiden Herausgeber Daniel Küchenmeister und Thomas Schneider sowie alle Autorinnen und Autoren!

Nominiert wurde das Buch von Claus Spahn, Feuilleton-Redakteur von »Die ZEIT«, dessen Rezension auf der Website der Deutschen Akademie für Fußballkultur nachzulesen ist. Darin heißt es:

| Als Triumph der Emanzipation will die Frauenfußball-WM in Deutschland nicht so recht taugen. Das Medieninteresse war zwar riesig, die Fernseheinschaltquoten stiegen auf Rekordniveau und die Weltmeisterinnen bekamen kein Kaffeegeschirr von Villeroy & Boch mehr als Siegprämie überreicht wie die deutschen Fußballfrauen, als sie 1989 die Europameisterschaft gewannen. Aber hat sich bei der WM gesellschaftlich wirklich etwas bewegt? Hinter manch gönnerhaftem Kommentatorenlob verbargen sich immer noch die alten Ressentiments. Und dass Birgit Prinz tatsächlich vor acht Jahren ein ernst gemeintes Angebot gehabt haben soll, in der Männermannschaft des FC Perugia in der ersten italienischen Liga zu kicken, hält man nach wie vor für eine von Machos höhnisch erfundene Anekdote.

Die wahre (!) Birgit-Prinz-Geschichte findet sich in dem Buch »Emanzipation und Fußball«, in einem Aufsatz von Nina Holsten und Simone Wörner über die Geschichte des Frauenfußballs. [...] alle Texte bestätigen eindrucksvoll die These, dass die Relevanz des Fußballs noch nie an den Außenlinien des Spielfeldrandes geendet hat. |

> Zur Rezension auf der Website der Deutschen Akademie für Fußballkultur

> Shortlist 2011 für das »Fußballbuch des Jahres«

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»Modell Autodidakt« im Kulturmagazin »Zeitpunkt«

Mittwoch, 24. August 2011 9:00

Das Anliegen der Autorinnen und Autoren unseres Sammelbands »Modell Autodidakt« ist es, Anregungen zu geben, Bildung selbst in die Hand zu nehmen. Die Resonanz dieses Impulses findet sich in der Kurzrezension des Buches, die im Kulturmagazin »Zeitpunkt« erschienen ist. Dem Rezensenten Volly Tanner zufolge

| kann dieses kleine Büchlein Anregung sein für die, die sich einen offenen Geist bewahren – und sich nicht der Möglichkeit entziehen, mit zu gestalten. |

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